
Die Gestaltung des LagerraumsDer Lagerraum ist bei einer Pelletheizanlage besonders wichtig. Denn er muss eine stetige und reibungslose Förderung der Pellets durch ein Austragungssystem gewährleisten. Für die Lagerung von Pellets gibt es verschiedene Möglichkeiten: Einen Kellerraum mit Schrägböden, konisch angeordnete Erdtanks oder Sacksilos. Nur durch ein richtig gebautes Pelletlager wird die Pelletqualität nicht gemindert. So sollte stets darauf geachtet werden, dass gerade Einfüllstutzen oder nur soche mit sehr geringer Biegung verwendet werden. Die Befüllstutzen sollten gut zugänglich sein, sodass die Einblasschläuche beim Einblasen keinen starken Biegungen unterliegen. Je stärker die Biegung, desto höher ist die mechanische Beanspruchung der Pellets.
Beim Einblasen der Pellets in das Lager kann sich der Feinanteil durch die dabei auftretenden mechanischen Beanspruchungen auf bis zu acht Prozent erhöhen. Feinanteil und Abrieb (auch Bruch) setzen sich über einen gewissen Zeitraum im unteren Bereich des Pelletlagers ab bzw. können sich dort konzentrieren (Entmischungsvorgänge). Um eine optimale Funktion des Pelletkessels sowie des zugehörigen Entnahmesystems sicherzustellen, ist es je nach jährlichem Brennstoffdurchsatz (Sichtprüfung) empfehlenswert, das Lager alle zwei Jahre oder entsprechend nach zwei bis drei Befüllungen bevorzugt im Frühjahr und Sommer zu entleeren und den Feinanteil zu entfernen. |
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