Qualitätspolitik und Qualitätsziele ENplus

Ziel des Zertifizierungssystems ENplus ist die gesicherte Versorgung der Verbraucher mit normierten hochqualitativen Holzpellets, die in handelsüblichen Pelletfeuerungsanlagen störungsfrei verbrannt werden können.

Da für die Kundenzufriedenheit nicht die Qualität der Pellets bei Verlassen der Produktion, sondern der beim Endkunden ankommenden Ware entscheidend ist, wird die gesamte Lieferkette kontrolliert. Um die gleichbleibend hohe Qualität der ausgelieferten Pellets zu gewährleisten, werden im Rahmen dieses Systems sowohl die Pellets selbst zertifiziert als auch die Prozesse, die für deren Herstellung und Logistik notwendig sind. Dadurch werden Aspekte einer Produktzertifizierung mit denen einer Systemzertifizierung kombiniert.

Mit den Klassen ENplus-A1 und ENplus-A2 sowie der Klasse EN-B wurden drei Pelletqualitäten definiert, die auf den Vorgaben der europäischen Norm EN 14961, Teil 2 („Feste Biobrennstoffe – Brennstoffspezifikationen und -klassen – Teil 2: Holzpellets für den nichtindustriellen Gebrauch“) beruhen, teilweise aber darüber hinausgehen.

Das Zertifizierungssystem enthält folgende wesentliche Punkte:
  • Anforderungen an Pelletproduktion und Qualitätssicherung
  • Anforderungen an das Produkt
  • Anforderungen an Kennzeichnung, Logistik und Zwischenlagerung
  • Anforderungen an die Auslieferung zum Endkunden

Vorgaben für das interne Qualitätsmanagement garantieren, dass die gestellten Produktansprüche eingehalten werden. Anforderungen an technische Einrichtungen, Betriebsabläufe und Dokumentation machen die Betriebsprozesse transparent und sollen zum schnellen Auffinden und Beheben von Problemen führen. Durch das Einbringen externen Sachverstandes wollen wir für das ENplus-Zeichen ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit gewährleisten. Der ENplus-Beirat berät den ENplus-Systemträger Deutsches Pelletinstitut (DEPI) GmbH bei der Umsetzung und Entwicklung der ENplus-Zertifizierung in Deutschland. Der ENplus-Beirat besteht aus 7 Vertreter aus den ENplus-zertifizierten Unternehmen sowie 5 weitere Experten aus der Pelletbranche.

Das Zertifizierungssystem wird im Rahmen der Arbeit des Europäischen Dachverbandes der Pelletwirtschaft (European Pellet Council, EPC) periodisch überarbeitet werden, um es aktuellen Entwicklungen anzupassen.

 
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